





In den arabischen Ländern ist der Bauchtanz eine Art der Kunst. Es können genau so Frauen wie auch Männer auftreten. Für die europäische Kultur hat Isadora Duncan – die Legende des modernes Tanzes diese Kunst in den 20er Jahren des XX Jahrhunderts entdeckt. Reda Mahmoud hat den orientalischen Tanz auf die Weltbühne eingeführt, er hat eine spezielle Schritttechnik und Choreographie für ein großes Theaterpublikum entwickelt.
Der Körper im Bauchtanz teilt sich auf den Teil, der mit der Erde verbunden ist (von Bauchnabel bis unten) und auf den Teil, der mit dem Kosmos verbunden ist (von Bauchnabel bis in die Höhe), der die natürliche energetische Zone entlang geht. Die Grundlagen sind runde Hüftebewegungen, die die Umdrehung der Sonne um die Erde und die horizontale und vertikale Acht symbolisieren. Die Acht ist ein Zeichen von der Unendlichkeit und der Ewigkeit, in deren Zentrum die tanzende Person ist. Die Hände übergeben die Energie zwischen Himmel und Erde. Das Handgelenk ist, nicht ohne Grund, als der meist sexy Teil des Körpers der Bauchtänzerin angesehen.
Alle können den orientalischen Tanz tanzen, es hängt weder vom Alter noch vom Geschlecht ab.